Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/in

Berufe im Ausbau

Die Tätigkeit im Überblick
Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/innen stellen Rollladen- und Sonnenschutzanlagen her und montieren sie einschließlich Antrieb und Steuerung beim Kunden.

Die Ausbildung im Überblick
Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Typische Branchen
Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/innen finden Beschäftigung in Fachbetrieben des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks und bei Herstellern von Metall-, Holz- oder Kunststoffrollläden und -toren.

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Teile für Rollladen- und Fensterkombinationen herstellt und zusammenzubaut
  • wie man Rollpanzer zusammenzubaut und gegen seitliches Verschieben sichert
  • wie man Führungsschienen anpasst und montiert
  • wie Steuerungskomponenten, insbesondere elektrische Antriebe, und Systeme für die Montage vorzubereiten und nach Herstellerangaben einzubauen sind
  • wie man Sicherheitsprüfungen durchführt
  • wie Wartungsarbeiten durchzuführen sind
  • wie man Abnahmen durchführt und Abnahmeprotokolle erstellt

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht, Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:
In berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Bauteile für Rollladenanlagen herstellen und Rollladenanlagen montieren) und allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. 

Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in im Handwerk" eröffnet für Auszubildende mit einem mittleren Bildungsabschluss die Möglichkeit, interkulturelle Kompetenzen aufzubauen, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und sich fachlich - über die Erstausbildung hinaus - zu bilden. Bestandteile der Zusatzqualifikation sind ein besonderer Berufsschulunterricht (z.B. Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht) und ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland.

Quelle Text: Agentur für Arbeit