Kaufmann/-frau - Marketingkommunikation

Berufe rund um Marketing und Werbung

Die Tätigkeit im Überblick
Kaufleute für Marketingkommunikation entwickeln zielgruppengerechte Marketing- und Werbemaßnahmen, koordinieren und überwachen deren Umsetzung und kontrollieren die Ergebnisse.

Die Ausbildung im Überblick
Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel.

Typische Branchen
Kaufleute für Marketingkommunikation finden Beschäftigung in erster Linie in Agenturen und Beratungsfirmen, z.B. Werbe-, PR- und Eventagenturen. Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung in Marketing- und Kommunikationsabteilungen von größeren Unternehmen unterschiedlicher Wirtschaftsbereiche oder von Behörden.

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Kommunikationsregeln berücksichtigt und zielgruppen- sowie mediengerecht anwendet
  • wie man Merkmale einer Marke darstellt
  • mit welchen Methoden man Briefingbestandteile recherchiert und verifiziert und wie man ein Briefing formuliert
  • welche Informationsquellen man für die Erschließung von Zielgruppen und Märkten nutzen kann und wie man das Konsumentenverhalten erfasst und analysiert
  • wie man an der Entwicklung von Strategien für Marketing - und Kommunikationsmaßnahmen mitwirkt
  • welche Instrumente der Markenführung existieren und welche Maßnahmen zur Kundenbetreuung und -bindung umzusetzen sind
  • wie man Herstellungsprozesse und Aktivitäten plant und überwacht, z.B. hinsichtlich Zeit, Kosten und Qualität
  • wie man Märkte beschreibt und eingrenzt sowie Informationen über Mitbewerber und Marktentwicklungen beschafft und auswertet
  • Budgets nach Zeit, Aktionen und Instrumenten der Maßnahmen aufzuteilen, Kapazitäten zu planen und mit der Produkt-, Marketing- und Vertriebsplanung abzugleichen
  • die Rentabilität zu ermitteln und daraus Folgerungen für zukünftige Maßnahmen abzuleiten

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:
In berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Beschaffungsprozesse planen, steuern und kontrollieren, Märkte analysieren und bewerten) und allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde.

Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Fremdsprache für kaufmännische Auszubildende" soll angehende Kaufleute dazu befähigen, typische berufliche Aufgabenstellungen in einer Fremdsprache wie Englisch zu bearbeiten und z.B. Telefonate und Gespräche zu führen oder Geschäftsbriefe zu verfassen. Für den Erwerb der Zusatzqualifikation absolvieren die Auszubildenden eine Prüfung, die aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht. Weitere Informationen erteilt die zuständige Industrie- und Handelskammer.

Quelle Text: Agentur für Arbeit