Versicherungsfachmann/-frau

Die Tätigkeit im Überblick
Versicherungsfachleute beraten und betreuen Kunden bei der Absicherung von Risiken und bei Schadensfällen.

  • Die Weiterbildung im Überblick
    Den Abschluss Versicherungsfachmann/-frau erwirbt man in einer bundesweit einheitlich geregelten Sachkundeprüfung nach der Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung(Versicherungsvermittlungsverordnung). Für die Zulassung zur Sachkundeprüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

Typische Branchen
Versicherungsfachleute finden im Versicherungsgewerbe Beschäftigung, z.B. bei Lebens-, Schadens- oder Krankenversicherungen.

Weiterbildunginhalte:

  • Kundenberatung, z.B. Besuchsvorbereitung/Kundenkontakte, Kundengespräche und -betreuung
  • rechtliche Grundlagen, z.B. Vertragsrecht, Rechtsvorschriften für den Versicherungsvertrag, Vermittler- und Beraterrecht, Wettbewerbsrecht, Versicherungsaufsicht
  • Vorsorge, z.B. gesetzliche Rentenversicherung, private Vorsorge durch Lebens-, Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherung, betriebliche Altersversorgung, Unfall-, Kranken-, Pflegeversicherung
  • Sach-/Vermögensversicherung, z.B. Haftpflicht-, Kraftfahrt-, Hausrat-, Gebäude-, Rechtsschutzversicherung

Individuelle Tarife für Versicherungskunden
Das Internet der Dinge (Internet of Things = IoT) hat auch Auswirkungen auf die Versicherungsbranche: Stehen den Versicherern aus den Kraftfahrzeugen Daten zur Verfügung, aus denen sich Rückschlüsse auf die individuelle Fahrweise ziehen lassen, können sie die Risiken des jeweiligen Kunden genauer bestimmen. Auch in anderen Bereichen wie der Fertigung oder dem Katastrophenmanagement werden Risiken durch Embedded Technology zunehmend besser einschätzbar. Versicherungsfachkräfte können so für ihre Kunden anstelle von Durchschnittswerten individuell abgestimmte Tarife errechnen und anbieten.

Quelle Text: Agentur für Arbeit